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Griechische Abende für Restaurants und Tavernen
Wer spielt einen griechischen Abend im Restaurant?
Kostas Pittadakis spielt griechische Abende in Restaurants und Tavernen in München und Bayern, einmalig oder als feste Reihe, in der Besetzung und Lautstärke, die zum Raum passt.
Zum Essen bleibt die Musik im Hintergrund, damit an den Tischen geredet werden kann. Später wird daraus ein Abend, an dem mitgesungen wird. Gespielt werden Rembetiko, Laika, Entechna und griechische Balladen, moderiert auf Deutsch und auf Griechisch.
Wie ein erster Abend abläuft
Wir telefonieren kurz: Wie groß ist der Raum, wie viele Plätze, welches Publikum kommt zu Ihnen. Danach schlage ich eine Besetzung vor, solo, im Duo oder mit Gruppe, und einen Termin.
Der erste Abend ist ein einzelner Termin, kein Vertrag. Wenn er funktioniert, machen wir eine feste Reihe daraus. So sind die Reihen entstanden, die ich seit den neunziger Jahren in griechischen Lokalen in München gespielt habe.
Was Wirte zuerst befürchten
Drei Sorgen höre ich in fast jedem ersten Telefonat. Sie sind berechtigt, und deshalb stehen sie hier und nicht im Kleingedruckten.
Zu laut vertreibt genau die Gäste, die bleiben sollen. Ein Abend, an dem man sich am Tisch anschreien muss, ist kein guter Abend, auch wenn die Musik gut ist. Ich spiele akustisch oder leicht verstärkt, ohne Schlagzeug, und wir legen den Pegel vorher zusammen fest. Zum Essen bleibt es im Hintergrund, später wird es lauter, wenn der Raum es trägt. Wenn eine Tischrunde aufsteht und geht, weil es zu laut ist, habe ich meine Arbeit nicht gemacht.
Die Musik muss zum Haus passen, nicht nur gefallen. Das ist kein Geschmacksurteil, sondern der Punkt, an dem ein Abend kippt oder trägt. In einer Befragung mit 346 auswertbaren Antworten hing die wahrgenommene Echtheit eines Restaurants stärker damit zusammen, ob die Musik zum Thema des Hauses passt, als damit, ob sie den Gästen einfach gefällt. In einem griechischen Haus erklärt sich griechische Musik von selbst. Wo der Bezug fehlt, sage ich das lieber vorher, als einen Abend zu spielen, der aufgesetzt wirkt.
Was dabei herauskommt, und was nicht. Belegt ist, dass Musik den Aufenthalt verlängert: in einem Feldversuch blieben Gäste bei langsamer Musik im Schnitt 56 Minuten am Tisch statt 45 Minuten bei schneller. Das schneidet in beide Richtungen. Wenn Sie an einem Abend zwei Tischbelegungen brauchen, arbeitet die Musik gegen Sie; wenn Sie einen schwachen Wochentag füllen wollen, für Sie. Ein Umsatzversprechen bekommen Sie von mir nicht: zur Umsatzwirkung von Livemusik gibt es keine Studie, und wer Ihnen eine Zahl dafür nennt, hat sie von der Hintergrundmusik geliehen. Was ich aus vierzig Jahren sagen kann: ein einzelner, nicht angekündigter Abend bringt selten etwas. Was trägt, ist ein fester Termin, den Ihre Gäste sich vormerken können.
Quellen: Wen, Leung und Pongtornphurt, Journal of Hospitality and Tourism Management, 2020 (doi.org/10.1016/j.jhtm.2020.02.007), Online-Befragung unter US-Gästen zu Hintergrundmusik; Milliman, Journal of Consumer Research 13/2, 1986, Seiten 286 bis 289, Feldversuch in einem US-Restaurant, die längere Verweildauer bestätigt ein Feldversuch von 2024 (doi.org/10.3390/bs14121188), den Umsatzeffekt nicht. Ausführlich: Lohnt sich Livemusik im Restaurant? Stand dieser Seite: September 2026.
Häufige Fragen von Wirtinnen und Wirten
Wie laut wird ein griechischer Abend?
So laut, wie der Raum verträgt. Zum Essen spiele ich zurückhaltend, damit an den Tischen weiter geredet werden kann, und ziehe später an. Solo und Duo gehen auch ohne große Anlage.
Einmalig oder als feste Reihe?
Beides. Ein einzelner Abend zum Ausprobieren ist der übliche Anfang. Wenn er läuft, wird eine feste Reihe daraus, etwa ein Abend im Monat mit gleichem Termin.
Was braucht es vom Lokal?
Eine Ecke, in der ich sitzen kann, und Strom. Bühne ist nicht nötig. Alles Weitere klären wir vorher am Telefon, damit am Abend nichts improvisiert werden muss.
Spielen Sie auch außerhalb von München?
Ja, in München und im Umland regelmäßig, dazu in ganz Bayern. Weitere Strecken nach Absprache.
Was Sie vor dem ersten Abend klären
Ein Abend mit Livemusik berührt mehrere Themen zugleich: GEMA, Künstlersozialabgabe, Anzeige bei der Gemeinde, Lärmschutz und stille Tage. Der Überblick ordnet sie ein.
Ein Hintergrundmusikvertrag deckt den Live-Abend nicht ab. GEMA bei Livemusik im Restaurant erklärt den Tarif U-V und die Meldefrist.
Ab einer bestimmten Auftragssumme wird ein Gastbetrieb für gebuchte Musiker abgabepflichtig. Künstlersozialabgabe bei Livemusik nennt den Satz und die Bemessungsgrundlage.
Für Musik gibt es keinen festen Dezibelwert, sondern Richtwerte je nach Gebiet. Lautstärke und Nachbarn zeigt, was drinnen und draußen gilt.
An neun stillen Tagen im Jahr gelten in Bayern besondere Regeln, am Karfreitag ein Musikverbot. Stille Tage in Bayern nennt die Termine.
Auf der Terrasse gelten andere Regeln als im Biergarten. Livemusik im Biergarten erklärt die Bayerische Biergartenverordnung.
Einen Abend anfragen
Rufen Sie an oder schreiben Sie kurz, um welches Lokal es geht. Am schnellsten geht es am Telefon.